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iPhone x kaufen: Der große Testbericht!

Smartphones mit rechteckigen Bildschirmen wie das iPhone 8, die umrahmt sind von unschönen breiten Rändern, gehören nun ein für alle Mal der Vergangenheit an. Stattdessen begrüßt uns die Zukunft der Smartphones mit wenigen Zentimetern mehr Bildschirmfläche, die die Rahmen verdrängen. Diese futuristisch wirkenden handgroßen Smartphones läuten mit ihren fast schon endlos weiten Bildschirmen eine neue Smartphone-Ära ein.

Diese Entwicklung war jedoch alles andere als unvorhersehbar. Schließlich können die kleinen Geräte nicht größer werden – sie sollen ja schließlich noch in jede Hosentasche passen. Darum müssen stattdessen die Bildschirme den Rahmen besser ausnutzen. Das erste Gerät, dass diese Idee umsetzte war das Galaxy S8. Kurze Zeit später holte Apple mit dem iPhone X kaufen auf und versetzte wie gewohnt alle in Erstaunen. Tim Cook beschrieb dieses Smartphone als das Gerät, das am meisten Einfluss auf „das nächste Jahrzehnt“ haben werde. Das wichtigste vorab: Das neue iPhone wird am 03. November auf den Markt kommen und mindestens 1149 Euro kosten. Zugegebenermaßen ein saftiger Preis. Man darf daher allerhand hohe Erwartungen an das Gerät stellen.

iPhone X kaufen? Keine Knöpfe. Nur Display.

Als wir das Smartphone kurz ausprobierten, erhielten wir einen guten ersten Eindruck von ihm. Das Schwarz des Bildschirms ist tiefdunkel, die Farben sind brillant und der Bildschirm ist aus jedem Augenwinkel scharf. Zwar wird auch eine „Super-Retina-Auflösung“ angeboten, diese konnten wir durch den bloßen Augenschein jedoch nicht bewerten. Nichtsdestotrotz ist die Qualität des OLED-Screens für die Nutzer der iPhones ein riesiger technologischer Schritt vorwärts.

Nutzer der Premium-Smartphones von Android können mit Fug und Recht darauf hinweisen, dass Apple mal wieder eine Idee von seinen Konkurrenten abgeschaut hat. Schließlich nutzen Samsung und LG die OLED-Bildschirme seit Jahren in ihren Produkten. Apple hat jedoch noch einen Schritt weiter gedacht und die Idee optimiert: Mit dem „Infinity-Bildschirm“ des Galasy S8-Modells wurde eine Ära der Smartphone-Ästhetik in Bewegung gesetzt. Trotzdem befand sich bei dem Smartphone, dass 2017 auf den Markt kam noch immer über und unter dem Bildschirm ein schmaler Streifen.
Diesen hat Apple bei seinem iPhone komplett weggelassen und der Bildschirm nimmt die gesamte Front ein. Somit wird es möglich, einen 5,8-Zoll-Bildschirm (noch größer als beim iPhone 7 Plus) in eine recht kompakte Umhüllung zu verpacken. Diese Idee ist vor allem für Menschen mit kleineren Händen praktisch – wie auch den Autor dieses Berichtes – denn so können diese problemlos einen großen Bildschirm genießen.

Gesichts-Scan statt Fingerabdruck

Eine zwingende Folge des größeren Bildschirms ist jedoch, dass dadurch auch Knöpfe verdrängt werden, es gibt auf dem gesamten oberen Bildschirm keinen einzigen physischen Knopf. Nachdem im letzten Jahr auch die Kopfhörerbuchse ihren Platz am iPhone räumen musste, trifft nun den Home-Button das gleiche Schicksal. Um das Smartphone zu bedienen, muss man daher ein paar neue Befehle lernen. So muss man z.B. vom unteren Rand des Bildschirms nach oben wischen, um wieder auf den Homescreen zu gelangen.
Den Fingerabdruckscanner, der zuvor im Home-Button integriert war, gibt es auch nicht mehr. So kann man sein Handy entweder mit einem altmodischen PIN-Code entsperren oder mit dem einzigen Feature, was neben Bildschirm noch auf der Vorderseite zu finden ist: der Frontkamera, bzw. der TrueDepth Kamera inklusive allen ausgeklügelten Sensoren. Oben am Rand des Smartphones befindet sich eine Aushöhlung mit der Selfie-Kamera, mehreren Sensoren und einem Punktprojektor. Diese Selfie-Kamera kann mit 7 Megapixeln Bilder und auch Portraits aufnehmen und das Gesicht des Nutzers in unter einer Sekunde scannen. Diese Entsperren-Möglichkeit soll laut Apple mithilfe der Infrarot-Technik auch in der Dunkelheit funktionieren. Diese neue Technik hat Apple Face ID getauft.

In einer Sekunde ein Einhorn, in der nächsten ein Kothäufchen

Inwiefern diese Face-ID Technik den Alltag wirklich erleichtert wird sich noch zeigen. Im Hands-on-Raum durften wir unser Gesicht nicht einscannen, konnten jedoch Mitarbeiter beobachten, die den Face-ID-Einrichtungsvorgang schon eingerichtet hatten und die Entsperrung dann vorführten. Meistens klappte das Entsperren ohne Probleme, wenn man das iPhone X direkt vor sein Gesicht hielt. Wenn es schräg auf dem Tisch platziert war, musste man das Handy entweder verschieben, hochheben oder sich direkt darüber beugen. Es steht daher noch im Raum, wie alltagstauglich diese Technik dann ist. Bis zur Markteinführung im November kann Apple auch noch viele Kleinigkeiten nachjustieren und verbessern.
Anscheinend ist Apple von dieser Technik jedoch vollkommen überzeugt. Denn so kann man diese Technik nicht nur zum Entsperren des Smartphones nutzen, sondern auch Zahlungen damit durchführen lassen.

Ein zusätzliches Gimmick sind die „Animojis“: Wenn man so in einem Chat zum Beispiel ein Einhorn-Emoji verwendet, kann man seinen Gesichtsausdruck auf das Tier kopieren. Dies ist zwar eine nette Idee, wahrscheinlich wird dieses jedoch nach ein paar Tagen seine Besonderheit verlieren.

Stattdessen ist und bleibt die Face ID des iPhone X die Innovation mit am meisten Potenzial. Apple geht mit dieser Idee weit über das hinaus, was seine Konkurrenz an Neuheiten und integrierten Features zu bieten hat. So bietet das Galaxy Note 8 lediglich einen Retina-Scanner, um das Smartphone zu entsperren und auch dies klappt nicht immer problemlos. Trotzdem muss der 3D-Gesichtsscanner noch in außerhäuslichen Tests seine Zuverlässigkeit und Einfachheit im Gegensatz zum Touch ID beweisen.

Kabelloses Aufladen mit dem iPhone X kaufen

Genug über die Vorderseite des iPhone X kaufen, denn auch die Rückseite überrascht mit einigen Neuheiten. Zuerst ist da einmal die offensichtlichste Veränderung: Hält man das Handy spürt man nicht das altgewohnte Aluminium, sondern Glas, welches von einem Rahmen aus Edelstahl eingefasst ist. Dies wirkt wie eine futuristische Version des iPhone X.

Dank dieser Rückseite aus Glas kann man das Smartphone kabellos laden – sog. Wireless Charging. So muss man um den Akku vollzuladen das Telefon nicht mehr in das Lightning-Kabel stecken, sondern lediglich auf eine speziell vorgefertigte Matte oder ein Dock legen. Diese Matte wird nicht mitgeliefert, im Fachhandel bekommt man solche jedoch für einen geringen Preis. Auch Ikea hat schon Möbel entwickelt, die solch eine Wireless Charging Möglichkeit integriert haben. Zwar gibt es diese Auflademöglichkeit schon länger bei Android-Smartphones, es ist jedoch schön, diese Innovation endlich auch beim iPhone genießen zu können.

iPhone X kaufen: Doppelkamera und hohe Rechnungsleistung

Wenn man die Smartphone-Nutzer nach dem wichtigsten Feature Ihres Gerätes fragen würde, würden viele wahrscheinlich die Kamera nennen. Bei dem Modell vom letzten Jahr war die Doppelkamera auf der Rückseite des Handys horizontal gelegt. Nun gibt es zwei Linsen untereinander. Daran muss man sich zunächst einmal gewöhnen, ist man bei Apple doch die Liebe zur Symmetrie gewohnt. Selbstverständlich wurde die Leistung der Kamera deutlich verbessert und es können noch schärfere Bilder als zuvor geschossen werden. So viel versprach Apple Marketing-Chef Phil Schiller bei der Keynote. Neben dem Portraitmodus gibt es nun einen weiteren Modus, mit dem man im Nachhinein die Belichtung des Fotos verändern kann. Diese Funktion ist ausschließlich dem iPhone 8 Plus und iPhone X vorbehalten. Für das 7 Plus ist das Software Update noch nicht verfügbar.

Ein A11-Bionic-Chip garantiert eine starke Rechnungsleistung. Insgesamt hat der Chip sechs Kerne: zwei sorgen für Höchstleistung, vier für Effizienz. Jeder Chip-Kern kann individuell in Anspruch genommen werden, man kann bei hoch-anspruchsvollen Anwendungen aber auch alle sechs Kerne zeitgleich nutzen. Diese hohe Flexibilität schont auch die Akkulaufzeit: zwar gibt es keinen riesigen Unterschied zum iPhone 7. Immerhin können aus dem neuen iPhone X kaufen jedoch ca. zwei Stunden mehr herausgeholt werden.

Als Betriebssystem wurde iOS 11 voreingestellt, die Software kann ab dem 19.September heruntergeladen werden. Die zentralen Feature der Software wie das weiter ausgebaute Control-Center, die Datei-App, die vielen neuen Modi für Live-Fotos und die Augmented Reality können dann auch mit anderen iPhones angewendet werden. In diesem Video stellen wir Ihnen die wichtigsten Feature vor.

Unser Ergebnis: Apple kann auch diesmal mit ideenreichen Innovationen punkten

Uns konnte der erste Eindruck schon einmal neugierig machen. Es gibt viele Veränderungen zum Vorgänger, sowohl technische als auch optische. Gleichzeitig können viele neue Feature die

Konkurrenz abhängen, auch wenn diese ähnliche oder annähernd ähnliche Feature anbietet./

Das wichtigste bleibt jedoch der Bildschirm. Das Laden ohne langes Kabel vereinfacht vieles und auch die Kamera, die bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Ergebnisse hervorbringen soll, ist vielversprechend. Am meisten Spannung hält das Entsperren durch den biometrischen Gesichts-Scanner (Face-ID) bereit. Wenn diese Technik wie von Apple versprochen wirklich funktionieren sollte, wäre das eine technische Revolution. Schiller erklärte bereits, das sich das System nicht von einfachen Fotos manipulieren lässt und die Fehlerquote bei 1:1.000.000 bei menschlichen Gesichtern läge. Gerade deswegen werden Hacker sich herausgefordert fühlen, die Technik zu überlisten. Innerhalb der ersten Woche wird sich zeigen, ob sie cleverer sind als das System.

Zwei verfügbare Farben

Das am 3. November erscheinende iPhone X kaufen erhält man in zwei Farben: Silber und Schwarz. Das Modell mit 64 Gigabyte erhält man für 1149 Euro, eines mit 256 Gigabyte kostet schlappe 1319 Euro. Fraglich ist natürlich, wie viele sich so ein iPhone wirklich leisten können und wollen. In den sozialen Netzwerken werden jetzt schon Beschwerden darüber laut, aber aus den letzten Jahren hat sich bereits gezeigt, dass viele Apple-Kunden sich auch durch haushohe Preisen nicht von einem Kauf abbringen lassen.
Wer nicht bereit ist mehr als 1000 Euro für sein neues iPhone zu zahlen, kann sich ein günstigeres und früher erscheinenden iPhone 8 oder iPhone 8 Plus leisten. Diese beiden Modelle haben Ähnlichkeit zu ihren Vorgängern, bloß die Goldtöne als Farbe und die Glasrückseite werden nicht zur Verfügung gestellt. Jedoch können auch diese beiden Modelle ohne Kabel laden, haben einen schnelleren Rechner, unterstützen die Augmented Reality Funktion und haben eine bessere Kamera. Einziger großer Unterschied zum iPhone X kaufen ist somit der Rand um das Handy herum und der altvertraute Home-Knopf.

Iphone X kaufen: Die Zahlen und Fakten

Wir haben bis jetzt viel über das neue iPhone spekuliert, dass bald auf den Markt kommen wird. Jetzt hat Apple die Neuigkeiten endlich publik gemacht. Das neue Smartphone trägt den Namen iPhone X kaufen („iPhone Ten“). Natürlich gab es schon im Vorfeld viele Spekulationen bezüglich der Neuheiten beim iPhone, aber jetzt ist endgültig klargestellt, was alles im neuen iPhone aus Cupertino steckt. Apple hat sich hier selbst übertroffen und etwas Erstaunliches hervorgezaubert. Dies wird die bekannten alten iPhone-Modelle um einiges übertrumpfen.

Die Gerüchte über dieses ganz besondere iPhone hingen schon seit Monaten in der Luft, als klar wurde, dass es zum 10-jährigen Jubiläum des ersten iPhones eine Überraschung geben sollte. Es gab sogar manche die glaubten, dass das Smartphone ein Retro-Design haben würde. Aber je mehr Leaks es gab, desto klarer wurde es, dass Apple ähnlich wie Samsung und Xiami ein Smartphone ohne Rand und in aufregenden modernen Design herausbringen würde.

Das neue Display, das Apple kreiert hatte, nannte sich Super Retina Display und wurde zu einem Marketing-Erfolg. Das Display hat einen Bildschirm von 5,8 Zoll und eine Auflösung von 2.436 x 1.125 Pixel. Das ist umgerechnet eine Pixeldichte von 458 ppi, was für die Apple-Smartphones ein neuer Rekord ist. Dank des randlosen Designs müssen Nutzer jedoch um den Home-Button trauern.

Apple iPhone X Face ID

Auf die Startseite gelangt man nun nicht mehr über den Home-Button, sondern indem man von unten nach oben über den Display wischt. Mit Siri kann man über einen Button auf der Home-Seite sprechen und entsperrt wird das Gerät mit eine Gesichtserkennung, dem sogenannten Face ID – so viel war im Voraus schon verraten.

Die Gesichtserkennung wird zur Authentifizierung (z.B. für Apple Pay), aber auch zum Entsperren genutzt. Das wird dadurch ermöglicht, dass das Smartphone euer Gesicht erkennt. Laut Apple ist das sehr zuverlässig. Auch wenn man das Smartphone im Dunkeln entsperren möchte, sich einen Bart hat wachsen lassen oder eine Mütze trägt, soll die Technologie funktionieren.

Diese Authentifizierung wird durch das „TrueDepth Kamerasystem“ ermöglicht. In diesem System sind verschiedene Technologien kombiniert, die die einfache und zuverlässige Identifikation möglich machen:

– Punktprojektor – hier werden über 30.000 nicht sichtbare Punkte auf das Gesicht projiziert und eine Karte vom Gesicht erstellt

– Infrarotkamera – eine Infrarotkamera erkennt das Punktemuster und nimmt ein Infrarotbild auf. Dieses wird an die Secure Enclave des A11 Bionic Chips gesendet, das dann eine Übereinstimmung bestätigt.

– Infrarotbeleuchter – durch unsichtbares Infrarotlicht kann das Gesicht sogar im Dunkeln identifiziert werden

Unten sehr ihr, was Apple zudem noch in dem handlichen Smartphone versteckt hat.

Dank des A11 Bionic Chips und maschinellem Lernen kann das Smartphone die Person auch erkennen, wenn sie sich äußerlich ein wenig verändert hat, sich also zum Beispiel einen Bart hat wachsen lassen oder eine Brille aufgesetzt hat. Zur gleichen Zeit soll es aber nicht möglich sein, das System mit Bildern oder Masken zu überlisten.

Dies soll durch die akkurate Tiefenkarte sichergestellt werden, die aus über 30.000 nicht sichtbaren Punkten besteht. Natürlich muss man abwarten, bis das Smartphone in das Alltagsleben integriert wurde, um zu sehen, ob FaceID die zuverlässige Technik der TouchID zur vollsten Zufriedenheit ersetzen kann.

Dass das Design des neuen iPhone alle überraschen würde, war ja bereits klar. Aber selbstverständlich soll das Gerät auch technisch die Konkurrenz zurück lassen. Um dies zu schaffen, hat man in das Gerät einen A11 Bionic Chip eingebaut. Dieser Hexa-Core-Prozessor besteht aus vier effizienten und zwei Hochleistungs-Kernen, der von einem M11 Motion-Coprozessor unterstützt wird.

Laut Apple soll dieser Prozessor um einiges besser sein, als der der anderen Anbieter. Die vier Effizienzkerne des CPU sollen bis zu 70% schneller sein als der A10 Fusion Chip, die beiden Performace-Kerne 25% schneller als davor. Auch die Grafik hat sich verbessert. Mit der GPU mit drei Kernen ist laut der Aussage von Apple diese bis zu 30% schneller als bei der A10 Fusion.

Beim A11 hat Apple auf eine schlichte neutrale Architektur gesetzt, wodurch das maschinelle Lernen des Systems gefördert werden sollen. Dadurch werden laut Apple die schnellen Berechnungen ermöglicht, die die neuralen Netzwerke für ihre Leistung brauchen, ohne den Akku zu überlasten. Das wirkt sich unter anderem positiv auf die FaceID, aber auch auf die Augmented Reality-Inhalte aus.

Für alle, die sich gerne mit lustigen Spielereien die Zeit vertreiben, bietet Apple Animojis an. Diese sind 3D-Emojis, die die Mimik des iPhone X kaufen-Nutzers in Echtzeit kopieren und in den Emoji integrieren. Mit solchen Animojis, von denen es ganze 12 gibt (Katzen, Einhorn, Hund, der bekannte Kackhaufen) kann man dann die Chats aufpeppen. Dies ist zwar nur eine Spielerei, aber sehr nett und beeindruckend.

Video-Player

Spannender als der Prozessor ist jedoch, was auf den ersten Blick ins Auge fällt: das 5,8 Zoll große OLED-Display – der Marketing-Hit „Super Retina Display“. Diese Besonderheit des Displays entsteht nicht nur in der überraschend hohen Screen-to-Body Ratio, sondern auch durch die brillante Auflösung und Farbe.

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